Angehörige auf dem Friedhof besuchen - per Elektromobil

Grab besuchen: Barrierefrei auf dem Friedhof - per Elektromobil

Als wäre der Gang zum Friedhof nicht schon schwer genug! Denn vom Eingang bis zum Grab eines lieben Menschen müssen Senioren - besonders auf großen städtischen Friedhöfen - oft beachtliche Strecken zurücklegen. Was tun, wenn ich schlecht zu Fuß bin? Auf den Besuch am Grab oder die Teilnahme an einer Beerdigung verzichten? Nein, meint eine engagierte Avantgarde - wozu gibt es Elektromobile?

Beispiel Freiburg: BItte einsteigen! Friedhofsmobil für Vier plus Gießkanne

In Freiburg hat man bereits letzten Herbst ein Elektromobil für kostenlose Fahrten auf dem 27 Hektar großen Hauptfriedhof angeschafft, realisiert durch mehr als ein Dutzend Ehrenamtliche. Freiburg kann sich über freiwilliges Engagement, vor allem unter Rentnern, nicht beklagen. Es ist bereits das zweite Elektrofahrzeug, das einen defekten Vorgänger ersetzt - um so nicht nur die Distanz zum Grab zu überwinden, sondern gleichzeitig Gartengerät und Blumen zu transportieren. Ein Service, der sich regen Zuspruchs erfreut. Aber wie erleben ehrenamtliche Fahrer ihren Einsatz? Durchweg positiv, denn das Friedhofsmobil, in dem inklusive Fahrer vier Passagiere sowie Blumen und Gießkannen Platz finden, fahre sich gut. Und mehr, als Gas zu geben und zu bremsen, sei nicht nötig. Immer zur vollen und halben Stunde geht's los; die Fahrt kann telefonisch, aber muss nicht reserviert werden. Doch nachmittags gegen 15.30 Uhr ist Schluss: Dann rollt das Elektromobil zurück zum Betriebshof, um seinen Akku mit Saft zu betanken (Link: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/neues-elektromobil-fuer-die-fahrt-zu-den-graebern-auf-dem-hauptfriedhof--143512371.html).

Senioren Elektromobil selbst fahren

Ein erfolgreiches Konzept, dass so oder ähnlich auch Friedhöfe in Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim, aber auch einige andere deutsche Städte anbieten. Doch bis das Angebot flächendeckend etabliert ist, mag es noch dauern. Die Alternative: Einfach selbst fahren! Elektromobile bieten gegenüber dem Auto viele Vorteile - nicht zuletzt, weil sie leiser und auf den oft engen Friedhofswegen wendiger unterwegs sind. In Köln ist auf dem Friedhof Melaten exakt das möglich. Dort stehen Elektromobile für ältere und gehbehinderte Menschen an gleich zwei Ausleihstationen bereit. Die leicht zu handhabenden Gefährte können gegen geringe Gebühr bei der Friedhofsgärtnerei ausgeliehen werden, so der Fachverband Kölner Friedhofsgärtner - auch, um das weitläufige, historisch bedeutende Gelände komfortabel zu erkunden.

In den Bus, zum Friedhof, (fast) überall hin: Bustaugliche E-Scooter

Glücklich, wer ein persönliches Elektromobil sein eigen nennt. Noch besser, wenn das Seniorenmobil auch die strengen Voraussetzungen für ein Mitfahrt im ÖPNV erfüllt, um zur Haltestelle und von dort mit Bus oder Bahn zum Friedhof zu gelangen (Link: https://www.seniorenmobil.org/ratgeber-tipps/es-bewegt-sich-was-der-erste-e-scooter-mit-offizieller-busmitnahme-ist-da). Ohne die ständige Unsicherheit: Darf ich oder darf ich nicht? Fahrer von Fahrzeugen, die in Abmessungen, Gewicht und Bremssystem die Anforderungen erfüllen, können sich auf ihr Recht auf Mitfahrt berufen! Wie beispielsweise Elektromobil Super Bus, ein belastbarer 6 km/h E-Scooter, bestückt mit zwei 36 Ah oder 45 Ah Batterien und einem Radius von 25 km und mehr. Ein bustauglicher E-Scooter, den es sogar auf Rezept gibt - mit Hilfsmittelnummer. Dies ist allerdings Verhandlungssache mit dem jeweiligen Leistungserbringer.

 

 

 

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