Autofahren trotz Pflegestufe? Oder lieber Senioren Elektromobil?

Pflegestufe beantragen? Bloß nicht, dann muss ich ja meinen Führerschein abgeben! Stimmt das? Selbstverständlich nicht: Einmal erteilt, gilt eine Fahrerlaubnis lebenslang. Aber neben körperlicher und mentaler Fitness als Voraussetzung für Fahrtauglichkeit sind nicht zuletzt haftungsrechtliche Aspekte zu beachten. Aber gibt es Alternativen zum Auto?

Ein wenig Begriffsklärung: Pflegestufe und Schwerbehindertenausweis

Pflegestufe und Grad der Behinderung (GdB von 20 bis 100) sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Letztere stellt das Versorgungsamt auf Grundlage ärztlicher Gutachten fest - und ab GdB 50 einen Schwerbehindertenausweis aus. Eine Pflegestufe (seit 2017 Pflegegrad) ist davon unabhängig zu beantragen und bringt finanzielle Vorteile. Nachteile im Bereich Fahrerlaubnis sind mit dieser Einstufung offiziell nicht verbunden. Denn bislang sieht der Gesetzgeber keine turnusmäßige Prüfung wegen Alters oder bei Krankheit vor.

Führerschein abgeben? Niemals!

Autofahren bedeutet Freiheit und Spontaneität, vom kräftesparenden Transport von Einkäufen bis zur Unabhängigkeit vom Busfahrplan auf dem Weg zur Familienfeier. Allerdings hört die Freiheit des einen dort auf, wo die Freiheit anderer beginnt. Sprich: Ihrer Mobilität sind durch physische und psychische Defizite wie Reaktionsfähigkeit Grenzen gesetzt. Passiert ein Unfall, kann die Kfz-Haftpflicht die Zahlung verweigern - und die Straßenverkehrsbehörde plus Facharzt als Gutachter auf den Plan rufen: Bestätigt dieser Ihre Fahruntüchtigkeit, ist der Lappen weg. Denn laut Paragraph 3 und 46 Fahrerlaubnisverordnung kann die Fahrerlaubnis bei Gesundheitsproblemen wie Demenz, Herzrhythmusstörungen oder Depressionen beschränkt oder ganz entzogen werden (Link: https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/anlage_4.html). Als offiziell betreuender Angehöriger bzw. gesetzlich bestellter Betreuer können auch Sie für Schäden in Haftung genommen werden. Gut, im Anfangsstadium von Demenz ist Autofahren durchaus möglich, wenn der Hausarzt die Fahrtüchtigkeit im Auge behält. Leider liegt es in der Natur dementieller Erkrankungen, dass sich Betroffene schwer von ihrer Unfähigkeit, ein Fahrzeug zu führen, überzeugen lassen.

Das Autofahren fällt schwer - was tun?

Wo körperliche Einschränkungen der Mobilität die Fahrsicherheit beeinträchtigen, sollte ein Ansprechen des Themas auch Lösungen in petto haben. Spezielle Umbauten von erhöhtem Ein- und Ausstieg bis zur Bedienung des Kfz reagieren passgenau auf Einschränkungen. So ist auch bei höherer Pflegestufe bzw. Pflegegrad sicheres Fahren machbar - wie die Beispiele von Menschen zeigen, die trotz Pflegestufe bzw. Pflegegrad antreten, die Fahrerlaubnis erstmalig zu erwerben. Fahrschulen, deren Fahrzeuge auf Menschen mit Handicap eingestellt sind, ebnen den Weg zum Führerschein. Auch das eigene, behindertengerechte Fahrzeug im Rahmen von Fahrstunden zu nutzen, ist möglich. Oder ein Seniorenmobil? Gelegentlich braucht Hilfe zur Selbsthilfe Anregung von außen: Helfende Angehörige, die Vater oder Mutter mit der Alternative Senioren Scooter vertraut machen, eventuell finanziell unterstützen oder zur Probefahrt begleiten, profitieren auch selbst von dieser Mobilität der anderen Art.

Senioren Elektromobile auf dem Vormarsch

Als alter Mensch mit nachlassenden Kräften im Strudel wachsenden Verkehrsaufkommens unterwegs? Viele fühlen sich im Auto sicherer, von ausreichend Blech als schützender Schale umhüllt. Eine Illusion, denn ein Auto, das ich nicht mehr wie in jungen Jahren beherrsche, wird mir gefährlich: Weniger widerstandsfähig, unsicherer im Bewegungsablauf und zunehmend reaktionsschwächer, erleiden Senioren bei einem Autounfall schwerere Folgen als Jüngere. Dass Senioren Elektromobile eine beherrschbare Alternative zum Pkw bilden, hat Vorreiter Großbritannien längst erkannt: 400.000 Senioren Scooter sind auf seinen Straßen unterwegs, aber Deutschland, dessen Wirtschaft die Silverager als Zielgruppe entdeckt hat, holt auf. Zugegeben, auch Senioren Elektromobile sind in Unfälle, allerdings anderer Art, verwickelt - mit Radfahrern, auf Parkplätzen von Supermärkten und auf Gehsteigen. Denn Senioren Scooter Fahrer dringen in öffentliche Zonen vor, die auch von Fußgängern und Radlern frequentiert werden. Eine Stadt- und Verkehrspolitik, die gut auf Senioren als E-Scooter Fahrer eingestellt ist, steht leider noch aus.

Seniorentypischen Risiken begegnen

Senioren "profilieren" sich vor allem, was Fahrfehler beim Wenden, Abbiegen, Ein- und Ausfahren angeht oder missachten die Vorfahrt. Auch, sich beim Einordnen zum Linksabbiegen zu behaupten, fällt schwer. (Link: https://www.seniorenmobil.org/elektromobil-blog/mobilitaet-mit-senioren-scooter-sicher-unterwegs). Eine Alternative? Vielleicht ein gemächlicheres Seniorenmobil, dessen Radius auf den Bürgersteig beschränkt ist, aber das dafür im Einkaufszentrum bis direkt vors Regal fährt. Darüber hinaus kann jeder Elektromobil Fahrer selbst Einiges für seine Fahrsicherheit tun. Zum Beispiel garantiert Ihr E-Scooter auch bei Dunkelheitsfahrt und schlechter Witterung, dass Sie man Sie gut sieht - für gutes Sehen müssen Sie jedoch selbst sorgen! Die Deutsche Verkehrswacht empfiehlt - wenigstens alle zwei Jahre - den regelmäßigen Augen-TÜV beim Augenarzt. Fahrtauglichkeit, Sehschärfe und Gesichtsfeld, aber auch Sehen in der Dämmerung, Blendempfindlichkeit, Farbensehen und Kontrastwahrnehmung kommen hier auf den Prüfstand.

Seniorengerechte Handhabung gleicht Defizite aus

Senioren Elektromobile sind immer in Bewegung - und entwickeln sich stetig weiter, in Komfortausstattung, Sicherheitstechnik und Zubehör. Dabei berücksichtigen Senioren Scooter seniorentypische Einschränkungen wie Sehbehinderungen durch Cockpits mit gut beleuchtetem, übergroßem Bedienfeld. Schon einfaches Einregulieren auf Körpergröße und Maße - in Sitzhöhe, Sitzbreite und Sitztiefe - hilft geringere Beweglichkeit ausgleichen. Dabei gestaltet sich die Handhabung hochwertiger E-Scooter - auch bei nachlassender Muskelkraft - so komfortabel wie nur möglich. So ausladend konstruiert wie nötig, also kompakt in Länge und Breite, sind seniorenfreundliche Elektromobile nicht zu schwer, aber trotzdem robust und zuladungsfreudig. Mit bis zu 15 km/h nicht zu schnell, berücksichtigen Senioren Scooter das reduzierte Reaktionstempo Älterer. Gelassenheit mit Vorteilen: Nachweislich fahren ältere Verkehrsteilnehmer nicht nur langsamer als Jüngere, sondern reduzieren ihr Tempo auch frühzeitiger und bedachter - etwa vor Einmündungen. Etwas, das sensorische, motorische und kognitive Defizite in gewissem Rahmen kompensiert.

Senioren Scooter: Zahlreiche Vorteile

Lassen Sie sich nicht vorzeitig ausbremsen: Teilhabe am Leben macht zufrieden - ist der Führerschein weg, dürfen Sie trotzdem fahren! Preiswerter als ein Auto, aber genauso bequem, gleicht ein Senioren Scooter Handicaps aus. Gewusst? Auch Pflegeheimbewohner haben Anspruch auf Elektromobile, die als Hilfsmittel unter die Kategorie Krankenfahrstuhl fallen, durch die Kassen als Basis-Modell bis 6 km/h gefördert. Zum TÜV fahren? Die Zeiten sind vorbei. Außerdem müssen Sie ein Seniorenmobil bis 6 km/h nicht versichern, der Schutz eines 15 km/h Fahrzeugs kann eventuell bereits Teil Ihrer privaten Haftpflicht sein - sehen Sie nach. Und: Leistungsstarke Akkus erhöhen Ihre Freiheit, durch 50 km und mehr an Reichweite - bei unter 1 Euro auf 100 km, je nach Zuladungsumfang und Gelände. Sie fragen, wie Sie ab jetzt einkaufen sollen? Alles, von Lebensmitteln bis Handttasche ist in Einkaufskörben, wetterfesten Taschen und abschließbarem Heckkoffer sicher untergebracht; die Sprudelkiste wird im Anhänger transportiert. Vielleicht hat auch Ihr Hund Spaß, vorn im Frontkorb oder auf dem Beifahrersitz mitzufahren? Denn Senioren Elektromobile gibt es auch als Zweisitzer. Welcher E-Scooter passt zu Ihnen? Seriöse Fachhändler beraten geduldig - und ermuntern den Kunden ohne Kaufzwang.

Plädoyer: Ein aktiver Lebensstil ist die beste Prävention

Weiterhin einen aktiven Lebensstil pflegen? E-Scooter Fahren kann dazu verhelfen - und regt Kreislauf und Immunsystem an. Eine gewisse Beweglichkeit sollte allerdings vorhanden sein, um ein Seniorenmobil sicher zu bedienen und zu steuern. Auch Medikamente und ihre Nebenwirkungen schränken die Reaktionsfähigkeit ein: Was sagt Ihr Hausarzt zu Ihren Anschaffungsplänen?  (https://www.seniorenmobil.org/elektromobil-blog/mobilitaet-mit-senioren-scooter-sicher-unterwegsNicht nur Bewegung beugt Pflegebedürftigkeit vor, auch die Überzeugung, neue Herausforderungen durch Eigenkompetenz zu bewältigen, trägt dazu bei. Ein Elektromobil kann sich zu einem solchen (Trainings-)Ziel qualifizieren. Auto gegen Senioren Scooter tauschen? Vieles spricht dafür - und Licht, Luft und vielfältige Eindrücke sind Teil neuer, selbstständigerer Freiheit.

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