Mobil trotz Handicap: 7 Wege zur Freiheit - mit einem Senioren Scooter

Einkaufen, Arzttermine wahrnehmen, soziale Kontakte pflegen - ob Alltag oder Freizeit, wer aufgrund von Alter, Handicap oder Krankheit Einschränkungen seiner Beweglichkeit erfährt, erkennt schmerzlich: Der Aktionsradius dessen, was ich aus eigener Kraft bewältigen kann, schrumpft. Gleichzeitig muss ich - nach Takt und Fahrplan öffentlicher Verkehrsmittel organisiert - mehr und mehr Zeit investieren. Oder werde zum Bittsteller, angewiesen darauf, dass Familie oder Bekannte mich fahren. Taxi nehmen? Als einmalige Notlösung gern, aber auf Dauer unbezahlbar! Das muss doch anders gehen - selbstständiger, bequemer, preiswerter? Ja! Zum Beispiel mit einem Senioren Scooter.

Weg zur Freiheit 1: Gesetze und Regelungen

6 km/h, 15 km/h? Stimmt, mit einem Senioren Scooter lassen sich keine Rennen fahren. Aber dafür hat der Gesetzgeber Regelungen geschaffen, die seine Nutzung denkbar einfach machen: Nicht nur, dass der lästige TÜV komplett entfällt, bis einschließlich 6 km/h besteht auch keine Versicherungspflicht. Auch ein Tipp für Teenager mit Handicap, denn Seniorenmobile dürfen schon ab 15, ohne Führerschein und Helm, gefahren werden. Wer die schnellere 15 km/h Variante - mit Mofa-Kennzeichen - wählt, muss sein Senioren Elektromobil allerdings (um 60 Euro jährlich) versichern. Aber wo darf ich unterwegs sein? Die langsamere 6 km/h Variante auf dem Gehweg und in der Fußgängerzone, aber auch in Supermarkt oder Café. Die versicherungspflichtigen, 15 km/h schnellen Senioren Scooter dürfen auf Radweg und Straße, sollten im fließenden Verkehr aber schon 10 km/h auf die Uhr bringen, statt sich als Verkehrshindernis zu profilieren. Überprüfen Sie Ihre private Haftpflicht, ob diese Seniorenmobile mit abdeckt. Falls nicht, können Sie den Vertrag aufstocken oder eine Kfz-Haftpflicht abschließen. Ihr Fachhändler kann die Antragstellung für Sie übernehmen.

Weg zur Freiheit 2: Spezielle Ausstattung

Komfortabel wie im Caddy durch Wald und Wiesen rollen, dabei sicherer und transportstärker als Fahrrad und E-Bike? Auf sportlichen drei Rädern (à la Motorbike, wenn Sie mögen) oder auf standstabilen vier Rädern touren und verreisen? Alles geht, denn Ihr Senioren Elektromobil ist zwar offiziell ein Krankenfahrstuhl, aber als echter Roller ein ernstzunehmender Verkehrsteilnehmer - mit hellen Scheinwerfern, Bremslicht, Blinker und Spiegeln, sogar Sicherheitsgurt. Auf Senioren und Menschen mit Handicap eingestellt, verfügen Seniorenmobile über:

- höhenverstellbaren, schwenkbaren Sessel
- grifffreundlichen Lenker
- viel Platz im gut geschützten Fußraum
- altersgerechtes Bedienfeld
- Ausstattungsextras wie Halter für Gehstock, Rollator und Sauerstofflasche
- extragute Federung u. v. m.

Mehr Freiheit für alle, denen das Gehen zunehmend schwerfällt, doch unter einer Bedingung: Was man nicht im Kopf - pardon - in den Beinen hat, sollte man kraft- und koordinationsmäßig in den Armen haben! Mehr braucht es nicht: Das gut beleuchtete, übersichtliche Großdisplay ist für alte Augen gemacht; alle Bedienelemente sind gut erreichbar, ob Gas geben oder zuverlässig bremsen. Und: Je leistungsstärker der Akku, desto größer die Freiheit, oder? Hand aufs Herz: Wie weit möchten Sie kreisen, bis die Steckdose zum erneuten Andocken ruft?

Weg zur Freiheit 3: Kompetente Beratung

Welchen Senioren Scooter und welche Motorpower Sie schließlich wählen, ist Sache individueller Bedürfnisse: Sie müssen oft Steigungen überwinden? Regelmäßig weitere Strecken fahren und dabei nicht im Schneckentempo eintrudeln? Vielleicht spielen auch weniger Tempo, sondern vielmehr Wendigkeit und Zerlegbarkeit eine Rolle, weil Sie meist im Innenbereich unterwegs sind oder Ihr Senioren Elektromobil im Kofferraum mitnehmen möchten. Als Paar zum Einkaufen aufbrechen? Seniorenmobile gibt es sogar als Zweisitzer! Seriöser Fachhandel berät Sie geduldig - bis Sie das exakt Passende gefunden haben. Auch dann, wenn Sie Ihr Senioren Elektromobil online kaufen (das direkt ab Hersteller an Sie geht), müssen Sie auf eine Einweisung in die Bedienung nicht verzichten. Gute Fachhändler erklären die Nutzung vor Ihrer Haustür - und ermöglichen schon vor dem Kauf Probefahrten ohne Kaufzwang.

Weg zur Freiheit 4: Senioren Scooter finanzieren

Gleicht ein Senioren Scooter Ihr Handicap aus, haben Sie Anspruch darauf, auch, wenn Sie im Pflegeheim leben. Als Hilfsmittel fallen Seniorenmobile in die Kategorie Krankenfahrstuhl bzw. Rollstuhl, weshalb die Krankenkasse Basis-Modelle bis 6 km/h mit bis zu 100 Prozent fördert. Die Zuzahlung (bei Volljährigen) beträgt maximal 10 Euro. Wer es schneller oder mit Extrakomfort mag, legt die Differenz aus eigener Börse drauf. Vor den Kauf hat die Erstattung den Weg zum Hausarzt gesetzt: Können Sie das Senioren Elektromobil körperlich und mental bewältigen? Und welches Fahrzeug passt hinsichtlich Körpergröße, Körpergewicht und geplantem Einsatzzweck? Ihr Arzt wird den Scooter-Typ auf der Verordnung vermerken; Ihr Fachhändler erstellt einen Kostenvoranschlag. Gewusst? Falls Sie sich für ein Leihfahrzeug der Kasse entscheiden, sind Sie höchstpersönlich für Wartung, Pflege und sicheres Abstellen Ihres Seniorenmobils verantwortlich. Lieber Neufahrzeug leasen oder finanzieren? Auch das ist möglich.

Weg zur Freiheit 5: Ein starker Akku

Gut, wenn Ihr Senioren Scooter für die Aufladung über Nacht am festen Platz steht - so können Sie immer direkt durchstarten. Viele Fahrzeuge erlauben auch ein Abnehmen des Akkus. In der Wohnung angedockt, steht Ihre Batterie nach wenigen Stunden wieder voll im Saft. Bei kleineren Fahrzeugen wie Reisescootern lohnt sich ein Reserve-Akku: Power jederzeit - während der andere auftankt. Denn nichts schlimmer, als unterwegs plötzlich liegen zu bleiben, auch wenn sich der Batteriestand auf dem Display ablesen lässt. Achtung Gebrauchte, deren Akkuzustand unbekannt ist - hier besser in einen frischen investieren. Starke Akkus punkten mit 50 km und mehr Reichweite - und bringen Sie trotzdem preiswert voran, bei unter 1 Euro pro 100 km, je nach Gelände und Beladung.

Weg zur Freiheit 6: Selbst entscheiden!

Nicht mehr Bittsteller sein! Es gibt sie, diese Angehörigen, die zum Kauf eines Seniorenmobils ermutigen, mitfinanzieren helfen oder bei Kauf und Probefahrt begleiten. Manchmal braucht es Hilfe zur Selbsthilfe und mobiler Selbstständigkeit. Nicht zuletzt helfende Angehörige profitieren davon. Vater oder Mutter dazu überreden, geht wohl eher nach hinten los: Wer wird schon gern mit der Nase auf seine Gebrechen gestoßen? Jeder Senior muss die Vorteile selbst erkennen. Ihn dazu mit anschaulichem Infomaterial zu versorgen, ist jedoch nicht verboten (Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=NRYJuR0Hur4). Noch besser, Sie kennen als Angehöriger einen echten Senioren Scooter Fahrer ...

Weg zur Freiheit 7: Am Leben teilhaben

Längeres Gehen fällt auch Ihnen schwer? Zurück vom Einkaufen ist buchstäblich die Luft raus, um noch zu einem Kaffee in der Frauenhilfe aufzubrechen? Auch soziale Kontakte, Licht, Luft und abwechslungsreiche Eindrücke sind Freiheit - Fernseher oder Blicke vom Balkon können sie nicht ersetzen. Gewinnen Sie an Reichweite - zu Fuß gehen können Sie immer noch.

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