Von Hybrid bis Solar! Senioren Elektromobile auf der Sonnenseite

Sie sind leise, umweltfreundlich und kostensparend unterwegs: Senioren Elektromobile, die fossile Energien und Tankstellen links liegen lassen, um an der Steckdose anzudocken. Oder fahren mit Sonnenpower - Schüler aus Everswinkel machen es der Industrie vor. Aus selbst organisiertem Material und Schrott bauten Sie ein verkehrstaugliches Solar Elektromobil. Was gibt es im Bereich Solar und Hybrid bereits? Ein paar Beispiele.

Gesagt, getan! In 20 Schulstunden zum Solarmobil

Die Aufgabenstellung: In gut zwanzig Schulstunden ein Fahrzeug bauen, das komplett durch Sonnenenergie gespeist wird. Der erste Schülergedanke: Das wird ein Mofa! Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Upcycling und regenerative Energien" machte sich die Technikgruppe der Klasse 10 a der Verbundschule Everswinkel zusammen mit Lehrkräften, Rektor und Hausmeistern an die Arbeit. Herauskam ein 25 km/h schnelles und rundum verkehrstaugliches Solar Elektromobil Marke Eigenbau. An die Stelle des zuerst gewünschten Mofas trat ein schrottreifes Seniorenmobil vom Everswinkler Bauhof - und wurde auf der Suche nach Brauchbarem in sämtliche Teile zerlegt. Dann folgten Technik-Makeover, Blinker und neue Lackierung. Außerdem bauten die Schüler mit Hilfe selbstorganisierter Sponsoren eine externe Ladestation, mit Solarplatten, Spannungsregler und Ladegerät. Aber wie funktioniert Energiegewinnung aus Solarpanels überhaupt? Dies zu erklären, war Aufgabe eines Fachmanns aus dem Bereich Altbausanierung. Zuerst wollte die Gruppe die 100 W Solarplatten (24 Volt) direkt am E-Scooter anbringen, aber verwarf diese Idee - und lötete stattdessen eine externe Ladestation zusammen. Um das Elektromobil aufzuladen, brauchen die Solarmodule 20 Stunden bei 75 Ampere. Das stolze Ergebnis des Schülerprojekts war anschließend in einem Foyer der Bezirksregierung Münster zu bestaunen. Und dann? Vielleicht kommt das Senioren Elektromobil ja bei einer Abschlussfeier zum Einsatz - um Lehrkräfte humorig in den Ruhestand zu verabschieden.

Hybridfahrzeuge von Vespa und Solar-Mobil-GmbH

Was tut sich bei den "echten" Herstellern? Zum Beispiel präsentiert Roller-Legende Vespa erste Elektro- und Hybridmodelle: Sowohl die batteriebetriebene Elettrica, als auch die Hybrid-Elettrica X sollen ab 2018 zu haben sein - u. a. in den USA. 100 km Radius verspricht die Elletrica mit einer einzigen Akkuladung, dazu zwei Kilowatt kontinuierliche Leistung, 2,7 PS und bis vier Kilowatt, wenn beschleunigt. Die deutsche Solar-Mobil-GmbH präsentiert mit seinem Solar-Scooter Hybrid einen Hybrid Scooter, der mit Strom, Benzin oder auch im Mixmodus betrieben werden kann. Das Versprechen: Reichweiten fast beliebig ausdehnen! Seine Batterien laden während der Fahrt, sobald der Benzinmotor zugeschaltet wird. Verbrauch? Im Mix-Modus ein Liter auf 100 km. Das eigentliche Flagschiff des Unternehmens hört allerdings auf den Namen SC-25 (Solar-Scooter 25) und darf mit Mofazulassung genutzt werden, was die normale Höchstgeschwindigkeit des Elektrorollers SC-25 von 45 hm/h auf 25 km/h drosselt. Der Nabenmotor bringt 2500 Watt Leistung, meistert Steigungen bis 20 Prozent und verspricht, Stromkosten im speziellen Sparmodus auf die Hälfte zu reduzieren.

Hyundai: In der Fahrertür parken und aufladen

Ist es ein klappbarer Mini-Wagenheber? Nein, ein Senioren Elektromobil - so kompakt und flach, dass es in die Fahrertür des Ioniq Elektro passt. Losfahren? Das Elektromobil ist mit zwei Handgriffen in Betrieb. Wie eine unternehmenseigene Studie zeigt, schließt das Fahrzeug die Lücke nach dem Aussteigen, auf den letzten Schritten vor dem Ziel. Hyundai präsentierte seinen Ioniq-Scooter dem staunenden Publikum auf der CES in Las Vegas. Ein E-Scooter, der sich auflädt, während er in der Fahrertür parkt. Kleinst, aber voll ausgestattet, mit Front- und Heckleuchten sowie einem Fußsensor, der vor dem Start erkennt: Steht der Fahrer sicher? Erst dann wird in Fahrmodus geschaltet. Daumendreh am Lenker nach oben, es wird lautlos beschleunigt. Dabei ist der Hyundai Ioniq das erste Fahrzeug weltweit, das gleich drei elektrische Antriebsarten vereint. Hyundai Ioniq Hybrid und Ioniq Elektro sind bereits zu haben, ein Plug-in-Hybrid auf dem Weg, weitere Innovationen geplant.

Spezielles Sonnendach! Solar Companion für den E-Rollstuhl

Mehr als ein Rolli mit Regendach: Der Solar Companion ist ein Solarpanel und eine clevere Lösung für Fahrer von E-Rollstühlen, um die Reichweite zu vergrößern. Denn hier wird die Batterie direkt mit Solarenergie versorgt. Was gleichzeitig Tiefentladung unterhalb von 20 Prozent verhindern und die Akku-Lebensdauer verdreifachen soll. Eine ähnliche, spritzige Outdoor-Idee hält die ostfriesische Insel Baltrum für seine Besucher bereit https://www.borkum.de/aktuelles/solar-strandrollstuhl. Ganz nebenbei erhöht der Solar Companion die Sichtbarkeit der Rollifahrer in der Öffentlichkeit. Schon unbeleuchtet ein Hingucker, hat ihn Solar Mobility Inc. mit LEDs am oberen Rand ausgestattet - weiß vorn, bernsteinfarben an den Seiten und rot nach hinten. Lichter, die quasi die Autobeleuchtung imitieren, um Fahrer von E-Rollstühlen nachts für andere Verkehrsteilnehmer schneller erkennbar zu machen: Wie groß ist die Distanz zum E-Rolli? In welche Richtung ist sein Fahrer unterwegs? Das 65 Watt und 24 Volt Solarpanel lässt sich in der Höhe der Fahrergröße anpassen, außerdem abnehmen bzw. hinter den Rolli klappen. Ob oben oder unten, drinnen oder draußen, der Solar Companion lädt sich voll auf - allezeit bereit, am Leben teilzunehmen.

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